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| Sodomie |
tyne --- 09.03.2009-20:25 |
Wirklich schockiert war ich, als ich hörte das Sodomie [sexuelle Handlungen mit Tieren ] elaubt ist.
Habe mir viele Gedanken drüber gemacht. Das es jeder von uns unfassbar findet, versteht sich von selbst.
Erst letztens in der Mittagspause, saßen wir [ein paar aus meiner klasse und ich] auf einem spielplatz, haben gegessen und getrunken, nebenher spielten wir ein wenig auf dem Spielplatz um den schrecklichen Gedanken an die nächsten drei stunden Biologie zu vergessen.
Plötzlich klingelte mein Handy, meine Schwester rief an, und ich hatte vergessen dass sie mir einen Perversen Klingelton reingemacht hatte.
Also konnte Plötzlich jeder gestöhne hören, das aus einem Video stammt sobald meine schwester anruft.
Eine Mitschülerin fragte mich ob es nicht daaaaas video ist, ich bejate.
So zeigte ich ihr das video, und wir alle redeten auch ein wenig über Youtube. Dort kann man ja auch sehr kranke Videos sehn.
Soweit so gut.
Plötzlich packte eine aus meiner Klasse ihr Handy aus und zeigte ein Video rum, in dem ein Mann [schätze Inder, weil er nebenher Indisch gesungen hat] ebenfalls in Indien, sich an einem Esel vergeht.
Man sah wirklich alles GANZ genau, und wie er dazu sang.
Es schien für alle in dem Video ganz normal zu sein dass man sich sexuell an Tieren vergreift.
Aus meiner Klasse die fanden es auch alle ganz lustig, sangen mit, und eine fand es sogar soooo toll dass sie es sich mehrmals anschaute.
Ich konnte das garnicht sehn... Das war wirklich zuviel für mich..
Irgendwann trat der Esel aus, das war natürlich das highlight an dem ganzen video... Zumindest wenn ich nach dem lauten gelächter beurteile.
Zu dem Thema Sodomie hab ich auch noch einen Link rausgekramt..
Bitte euch wie in jedem Thread um sachlichkeit, ohne Beleidigungen. Danke
Persönlich bin ich davon geschockt, wie man das auch noch lustig finden kann. Und wie man überhaupt auf die dumme idee kommt, sowas tieren anzutun. Wieso man soetwas geil finden kann. Ich komm damit garnicht klar...
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| RE: Sodomie |
JeffreyGoins --- 09.03.2009-21:34 |
hallo tyne,
mach dir mal keine sorgen das das thema zu beleidigungen führt. da es schon in einem anderen thread schon angesprochen wurde und sich dazu einfach keiner äussern kann oder will. was soll man dazu auch sagen. die menschen sind bis heute halt nicht sehr weit gekommen!
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| RE: RE: Sodomie |
tyne --- 09.03.2009-21:43 |
Das habe ich garnicht gesehn. Danke.
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| RE: RE: RE: Sodomie |
Banshee --- 10.03.2009-19:35 |
Sodomie, oder vielleicht besser Zoophilie ist in der Tat nicht strafbar, solange dem Tier eben keine sichtbaren Verletzungen zugefügt werden.
Die Gesetzeslage:
Ein link zu einem Tierschutzforum, in dem sich ein Mitglied sehr intensiv mit diesem Thema auseinandersetzt. Dort ist auch eine Gegendarstellung von einem Zoophilen zu lesen:
Ich denke, jeder Mensch mit gesunder Ethik empfindet solch eine sexuelle Ausrichtung als "nicht normal". Das Problem ist, dass die Täter ja wirklich glauben, ihre tierischen Gefährten zu lieben, und erhoffen sich sogar Gegenliebe, bzw. glauben diese auch erringen zu können. Und da diese sexuelle Praktik eben nicht strafbar ist, solange das Tier keine sichtbaren Verletzungen davonträgt, ist es zwar ein Tabuthema in der Öffentlichkeit, aber eben keine Straftat. Und solange es keine Konsequenzen von juristischer Seite zu befürchten gibt, existieren sogar ganz offizielle Foren für Zoophile, links dazu werde ich aber nicht posten, um diesen kranken Köpfen nicht auch noch zusätzliches Publikum zu verschaffen.
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| RE: RE: RE: RE: Sodomie |
tyne --- 10.03.2009-19:49 |
BOAH was .. des ist ja ekelhaft.
Ich weiß nur davon dass leute ''ihre tiere rumreichen'' dass auch andere sich an ihnen vergehen können.
Aber das hat doch nichts mit liebe zutun.
Wirklich.
Ich liebe meine beiden Quatschköpfe auch -über alles-.
Aber Daran denken? Niemals möglich!
sich an ihnen vergehen... das ist keine liebe.
Das ist einfach eine Kranke, nicht zu verstehende vorliebe.
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| RE: RE: RE: RE: RE: Sodomie |
Banshee --- 10.03.2009-19:55 |
Es ist "krank". Hunde z. B. werden von diesen Menschen von klein auf trainiert, den Geschlechtsverkehr mit ihrem Besitzer / ihrer Besitzerin zu dulden. Und das sollte vielleicht auch mal betont werden, dass Zoophilie keinesfalls ein "männliches Phänomen" ist, es gibt genauso auch Frauen, die ihren "Hasso" dafür missbrauchen.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: Sodomie |
yeahman --- 11.03.2009-09:56 |
Hallo!!
Also das ist echt sowas von schrecklich!! Da kann man wirklich nur hoffen, das es sowas bald nicht mehr geben wird!! Echt widerlich!!
Yeahman
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Sodomie |
tyne --- 11.03.2009-10:55 |
echt heftig.
Kann ich garnicht verstehen.
Boah.. mich schüttelts....
Aber wenn... ich weiß nicht. Ich das bei jemand sehen würde... Erstmal Ausrasten, anzeigen und dann im kreis kotzen. Nein im ernst. Wie würdet ihr denn damit umgehen wenn ihr dass auch noch live mitbekommt?
Hab ich zum glück auch noch nicht. Nur eben kurz in dem handy video gesehn. das hat auch schon wieder gereicht zum kotzen.
Ich glaube ich würde wirklich dazwischen gehn und ihn dann anzeigen..[bzw, wie banshee sagt, Sie anzeigen]...
Man kann sich da auch irgendwie garnicht in die situation reinversetzen- zum glück-
... Wo bleibt die wirkliche liebe gegenüber den tieren?
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: Sodomie |
raum242.de --- 27.03.2009-15:01 |
Ohne körperliche Schäden aufrgrund von Missbrauch, kannst du niemanden belangen.
Das ist schon schwer zu schlucken, wenn man sich das vor Augen führt.
Um so schwerer ist es dann, solche Menschen davon abzuhalten, sich zum Beispiel über Auslandstierschutz usw. "Nachschub" zu besorgen.
Ich habe bei 3 Landestierärztekammern angefragt, ob es statistische Erhebungen zu strafrechtsrelevanten Sodomie-Fällen gibt.
Alle Antworten fielen mit >>Nein<< aus.
Auf meine Zusatzfrage, inwieweit das Thema regelmässig bei den praktischen Tierärzten wach gehalten wird, gab es überhaupt keine Stellungnahmen.
Stellt sich für mich die Frage, wer kuckt da überhaupt noch hin?!
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Sodomie |
tyne --- 27.03.2009-18:46 |
Ja war scheinlich nicht viele, deswegen ist es an uns, andere drauf aufmerksam zu machen!!
Wenn wir es unn auch noch unter den Tisch fallen lassen, oder es ignorieren ist es aus.
Ich finde über Sodomie zu sprechen ganz wichtig, klar, über Fleisch(bzw. Tierquälerei) oder Tierversuche sowie pelz oder robbenjagden zu reden ist mindestens genauso wichtig.
Jedoch wird darüber viel aufgeklärt. Aber über Sodomie kein bisschen.....Traurig!
Als ich mein Praktikum beim Tierarzt gemacht hab, und wir auf Bauernhöfen waren, habe ich zum Glück keinerlei anzeichen bei denen auf Sodomie erhalten.
Klar gehts den Tieren nicht gut und pipapo, dennoch merkte man entweder dass die Tiere nur als ''Gewinn'' gehalten werden, oder man liebte sie von ganzem herzen (ja es gab betriebe die super-toll waren... alles rein, ''viel'' auslauf..was ist schon viel? immer auf der weide aber auch mit der möglichkeit in stall zu gehen, keine ausbeutung für geld.. etc.) gab aber auch andere betriebe wo die tiere den ganzen tag ohne sonnenlicht in einem kellerstall wohnten, und nur besuch bekamen um ihre ''milch zu stehlen''
Klar erkennt man ja sodomie nicht direkt wenn man nur als tierarzt da ist, aber man merkt eindeutig wenn was ''falsch'' läuft.
Dennoch muss mehr aufgeklärt werden..
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| Petition? |
Iphigenius --- 27.03.2009-19:45 |
Ich finde, das schreit gerade zu nach einer Petition! Weiß zufällig jemand, ob bereits entsprechende Gesetzesvorschläge gemacht wurden?
Dass Tiere auf diese Weise missbraucht werden ist absolut erschreckend und das es erlaubt ist konnte ich im ersten Moment nicht fassen. Für mich war es schon immer klar, dass sowas verboten sein muss - rein aus Sicht des Verstandes und meiner moralischen Vorstellung... so kann man sich täuschen.
Das es sowas gibt ist schon schlimm genug. Aber die öffentliche zur Schau Stellung ist der Gipfel des Ganzen. Ich hoffe, die gesellschaftliche Akzeptanz nimmt nicht zu große Ausmaße an. Wenn ich allerdings an gewisse Pornorapper denke habe ich wenig Hoffnung. Sex ohne Respekt, Verstand und Liebe ist absolut abstoßend und erschafft Monster, die zu Allem fähig sind... siehe z.B. Amstetten & Co.
Eben habe ich übrigens einen Bericht über den Missbrauch von Hühnern gelesen und jetzt ist mir schlecht. Wie kann sowas bitte erlaubt sein. Ich finde keine Worte um meine Fassungslosigkeit auszudrücken!
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| RE: Petition? |
tyne --- 28.03.2009-01:04 |
Petition. ja. habe ich auch schon viel drüber nachgedacht. Doch bedenke:
1. an wen
2. Wer setzt sich freiwillig (als nicht-tierschützer bzw fleischesser etc) mit dem Thema sodomie auseinander? Wer würde denn überhaupt nur drüber nachdenken? Meinst du ein Fleischesser der sowieso auf seiner Meinung beharrt, interessiert sich dafür? Also bleiben schon weniger... [schätze ich mal]
3. beansprucht eine Petition sooooviel zeit, deswegen hab ich darüber mir noch nicht viele gedanken gemacht.. hab grad abistress .. Blöde sache.. Lernen.. Tze...
Aber starten müssen wir es auf jedenfall mal.... Mehr als aufklären & Helfen geht ja sowieso nicht
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| RE: RE: Petition? |
Iphigenius --- 28.03.2009-03:16 |
Ganz einfach:
1. an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages
2. eine Petition darf auch von Einzelpersonen eingereicht werde, wobei eine Gemeinschaft natürlich größere Chancen hat, gehört zu werden.
3. Eine Petition kann auch ein formloses Schreiben sein. Also ein einfacher Brief, der auf dem herkömmlichen Dienstweg bearbeitet werden MUSS. D.h., man kann zumindest bewirken, dass sich der Petitionsausschuss mit dem Thema befasst.
Ich glaube allerdings, dass ähnliche Aktionen bereits gestartet wurden, an die man sich anschließen kann. Bei Gelegenheit werde ich mal suchen.
Viel Glück bei Deinem Abi ;)
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| RE: RE: RE: Petition? |
tyne --- 28.03.2009-11:56 |
Des wär natürlich toll wenn du da was findest :) Klar im internet kann man zwar viele meinungen abgeben ... und auch unterschreiben .. aber das bringts ned wirklich (gemacht hab ichs trotzdem.. man kann ja hoffen)
Danke danke.... nacher auch schon wieder weiterlernen :( *Biologie*
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| RE: RE: RE: RE: Petition? |
Pixie --- 28.03.2009-20:20 |
Das gab es doch schon. Hatte ich auch gepostet. Hat aber niemanden interessiert...
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| RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
bertel --- 28.03.2009-21:23 |
Vielen interessiert vieles nicht. So sieht's aus.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
tyne --- 29.03.2009-05:08 |
ich glaube nicht, dass kein interesse besteht, vielmehr ist sodomie eine der schlimmsten arten ein tier auszubeuten und zu diskriminieren. Damit wollen sich dann einige anscheinend nicht auseinandersetzen.
Traurig, traurig dass sich auch hier wenige einsetzen...
Groß rumposaunen man sei ein tierschützer oder irgendetwas.. ach ich muss ins bett ;) [werde ausfallend wenn ich nicht meinen schlaf bekomme HAHA]
Außerdem wartet meine katze schon im Bett.. Kuscheln und bürsten ist angesagt...
Als lady möchte man ja glänzendes fell haben, und genug streicheleinheiten bekommen... :)
Gute nacht (uhr umstellen nicht vergessen, und das thema sodomie keinen schatten bekommen lassen-wir müssen aufklären & Handeln...)
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
bertel --- 29.03.2009-10:41 |
Das ist natürlich ein schwieriges Thema, auch ist es sehr schwierig dazu Gesetze zu erlassen, wo sollen Grenzen gezogen werden?
Kühe geben bekanntlich nur Milch wenn sie gekälbert haben, daher werden sie regelmäßig geschwängert sprich besamt. Dabei werden die Kühe im Allgemeinen nicht mit Bullen zusammengebracht, das wäre viel zu aufwändig und teuer, das tut der "Besamer", der die Kühe quasi (natürlich nicht mit dem Geschlechtsorgan!) "vergewaltigt". Dieser Vorgang müßte von daher auch schon strafbar sein, damit auch der Konsum von Milch, da durch diesen ja selbige Praktiken in Auftrag gegeben werden.
Ich selbst habe erlebt, wie ein Hund mir und allen möglichen anderen Leuten ans Bein poppen wollte (was ich natürlich nicht zuließ.) Was nun, wenn eine Frau dieses perverse Getue des Hundes ausnutzt?
Fängt es nicht schon damit an, daß Tiere von Menschen geknutscht und begrapscht werden, das über sich ergehen lassen, da sie ja in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen? (Futtergeber) Logischerweise müßte ein Gesetz hier schon ansetzen, was nahezu den gesamten Heimtiermarkt und diese Tierhaltungsform kriminalisieren würde. Ich würde das generell befürworten, denke aber nicht, daß ein solches Gesetz durchführbar wäre.
Was z.B. den oben erwähnten Mißbrauch von Hühnern angeht, das dürfte wohl kaum ohne Verletzungen derselben abgehen und ist damit über das Tierschutzgesetz abgedeckt. Darüber hinaus ein Gesetz zu formulieren halte ich angesichts der Probleme der Abgrenzung für äußerst schwierig. Wenn ich ein solches formulieren würde, hätte ich sicher eine Meute Milchproduktkonsumenten und Heimtierhalter am Hals!
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| Petition? |
mesmerized --- 29.03.2009-14:48 |
Zitat: ich glaube nicht, dass kein interesse besteht, vielmehr ist sodomie eine der schlimmsten arten ein tier auszubeuten und zu diskriminieren. Damit wollen sich dann einige anscheinend nicht auseinandersetzen.
Traurig, traurig dass sich auch hier wenige einsetzen...
Hallo Tyne,
ich glaube auch, ähnlich wie Du, dass dieses Ingnorieren des Themas Sexueller Missbrauch bei Tieren bei einigen Menschen nicht unbedingt Desinteresse bedeutet, sondern dass das Thema für viele Menschen einfach nur "schmutzig, widerwärtig, unvorstellbar, etc." ist, dass sie sich nicht in der Verfassung sehen, sich damit zu beschäftigen. Es tut weh! So wie sich mit Kindesmissbrauch oder mit Vergewaltigungen an sich zu beschäftigen.
Andererseits: sollte eine Gesellschaft, die sich in ihrer Freizeit mit blutrünstigen Ballerspielen beschäftigt oder Gewaltpornographie konsumiert, etc. pp. bei einem solchen Thema dann plötzlich sooo sensibel sein? Ich kann es kaum glauben...
Bei mir selbst hat es lange gedauert, bis ich mich intensiver damit beschäftigen konnte und ich musste auch immer wieder Pausen einlegen, denn sonst wäre vermutlich endgültig zum Misantrophen mutiert... Was Menschen Menschen antun ist schon schlimm und auch das sprengt wenn man sich damit beschäftigt das Vorstellungsvermögen und kann schwer verkraftet werden.
Was wir tun können:
Ich halte es für wichtig, im Alltag auch über dieses Thema zu sprechen, die Menschen zu sensibilisieren. Wie oft das Thema lächerlich gemacht? Wie oft wird von Hühner- oder Schaffi...n geredet, andere so beschimpft und schallend darüber gelacht? Unvorstellbar...
Vor Jahren bin ich aus einem Kinofilm ziemlich am Anfang schon rausgegangen, weil ständig auf eine abstossende Weise darüber gesprochen wurde, wie ein anderer ein Schaf .... . Das Thema wird überall ins Lächerliche gezogen und damit sollte irgendwann mal Schluss sein. Der Film war übrigens "Rob Roy" mit Liam Neeson.
Hier noch eine Seite, die sich mit dem Thema auseinandersetzt:
Und hier kann man eine Unterschriftenliste herunterladen:
Also sammeln, sammeln, sammeln, nicht wegschauen und den Leuten die Augen öffnen.
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| RE: Petition? |
mesmerized --- 29.03.2009-14:54 |
Diesen Monat ist leider wieder eine Petition abgelehnt worden mit der Begründung vom Deutschen Bundestag:
Zitat: Zu dem Anliegen erreichten den Petitionsausschuss (PA) rund 130 Zuschriften sowie Listen mit über 700 Unterschriften, die hier in einer gemeinsamen Beratung zugeführt werden.
Der PA hat zu dem Anliegen eine Stellungnahme des Bundesministeriums für Ernährung,
Landwirtschaft u. Verbraucherschutz eingeholt. Die Prüfung de PA hatte folgendes Ergebnis:
Im Rahmen der Strafrechtsreform im Jahr 1969 wurde u.a. § 175b ersatzlos aufgehoben, der
Unzucht mit Tieren unter Strafe stellte. Die Aufhebung war darin begründet, dass diese
Strafvorschrift in der gerichtlichen Praxis nur noch eine geringe Bedeutung hatte und die
Täter häufig aufgrund ihres geistigen und psychischen Persönlichkeitsbildes mit Strafen
od. Strafandrohungen kaum zu erreichen war. Außerdem sprach keine kriminalpolitischen
Gründe für die Beibehaltung dieser Strafvorschrift.
Nach Auffassung des PA bietet das Tierschutzgesetz, d. in § 1 regelt, d. niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leid od. Schäden zufügen darf, ausreichende Gewähr dafür, d. Unzucht mit Tieren im gegebenen Fall auch angemessen geahndet werden kann. Wird nämlich ein Tier zu derartigen Handlungen missbraucht, u. werden ihm erhebliche Schmerzen, Leiden od.
Schäden zugefügt, so kann dies nach § 17 Nr. 2 d. Tierschutzgesetztes mit Geld- du. Frreiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bestraft od. nach § 18 Abs. 1, Nr. 1, mit Geldbuße bis zu
25.000 Euro geahndet werden.
Der PA hält die bestehenden gesetzl. Regelungen für ausreichend. Er empfiehlt daher, das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte.
Es ist eine Schande! Trotzdem: Nicht entmutigen lassen und weiter sammeln. Irgendwann können die es nicht mehr ignorieren.
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| RE: RE: Petition? |
zync --- 29.03.2009-15:11 |
Ich habe mich mit dem Thema noch nicht befasst, aber wie sähe die Praktikabilität einer Strafbarkeit aus? Die Dunkelziffer beim Kindesmissbrauch ist ja mutmaßlich schon recht hoch, trotz vorgeschriebener Untersuchungen durch einen Arzt. Wie stellt man bei einem Haustier ohne solche Kontrollmechanismen fest, ob es missbraucht wird oder nicht? Das soll kein Gegenargument gegen derartige Petitionen sein, ich will es wirklich wissen, welche Ideen ihr dazu habt.
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| RE: RE: RE: Petition? |
Pixie --- 29.03.2009-15:56 |
Naja, eine Strafbarkeit würde zumindest mal ein "Signal" setzen. Ansonsten könnten wir ja gleich alle Normen abschaffen, weil ja eh gegen sie verstoßen wird....
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| RE: RE: RE: RE: Petition? |
zync --- 29.03.2009-16:16 |
Bei den anderen Normen gibt es aber eben Kontrollen und Ermittlungen ohne diese wäre jede Norm in der Tat sinnlos, darum frage ich ja auch. Einen Einbruch sieht man, einen Unfall auch, bei Kindesmissbrauch wie gesagt schon schwierig, bei Tiermissbrauch? Wird das "Liebesobjekt" nicht lieber gleich ganz getötet, ehe zu einer Entdeckungssituation kommt; die eine Strafbarkeit nach sich ziehen würde? Also angenommen, ich wäre zoophil und mein Tier würde (/dadurch) irgendwann Behandlungsmaßnahmen brauchen, die dies offenbaren würde und das wäre zudem auch noch mit einer erheblichen Stafdrohung versehen - da unterlasse ich doch dann lieber die Behandlung bzw helfe lieber nach, als daß ich dafür mit Geld- oder Haftstrafe belegt werde. Bei einem Tier wird auch - anders als bei Menschen - niemand "nachermitteln" wenn ich traurig bekenne: ist leider gestorben. Das sind meine Überlegungen. Und nun hätte ich gerne euere - also konstruktive Lösungen für dieses Problem.
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| RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
Pixie --- 29.03.2009-16:37 |
@zync, auch bei anderen Delikten herrscht leider wenig "Ermittlungsfreude"... ich will auch lieber gar nicht wissen, wieviele Kinder derzeit in irgendwelchen Kellern vermodern und dann im heimischen Herd verbrannt werden... :-(
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| RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
bertel --- 29.03.2009-16:43 |
Hallo Zync,
sehe ich genauso wie Du. Also die Frage, wie kann ein Tierarzt feststellen, ob eine Kuh sexuell mißbraucht wurde? Das wird schon recht schwierig werden.
Was die Begründung des Petitionsausschusses angeht, kann ich diesen Teil nachvollziehen:
Zitat: Nach Auffassung des PA bietet das Tierschutzgesetz, d. in § 1 regelt, d. niemand einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leid od. Schäden zufügen darf, ausreichende Gewähr dafür, d. Unzucht mit Tieren im gegebenen Fall auch angemessen geahndet werden kann. Wird nämlich ein Tier zu derartigen Handlungen missbraucht, u. werden ihm erhebliche Schmerzen, Leiden od.
Schäden zugefügt, so kann dies nach § 17 Nr. 2 d. Tierschutzgesetztes mit Geld- du. Frreiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bestraft od. nach § 18 Abs. 1, Nr. 1, mit Geldbuße bis zu
25.000 Euro geahndet werden.
Also, wenn dem Tier durch den Mißbrauch erhebliche Schmerzen, Leiden od. Schäden zugefügt werden, kann gegen den Täter aufgrund des Tierschutzgesetzes vorgegangen werden. Es muß also festgestellt werden ob und wie das Tier durch diesen Mißbrauch geschädigt wird. Geht dem Tier das am ... vorbei, wäre eine Ahndung nur aufgrund der abnormen Sexualität des Täters, nicht aber aufgrund einer Schädigung (die ja dann nicht vorliegt) möglich. In diesem Fall könnte der §175 wieder aufgenommen werden, der jegliche abnormen Sexualpraktiken (wie auch Homosexualität) unter Strafe stellt. Dieser § würde dann alle Bereiche abdecken, die nicht unter das Tierschutzgesetz fallen.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
zync --- 29.03.2009-16:54 |
Pixie, obwohl Du mich direkt ansprichst, gehst Du auf meine Fragestellung leider mit keinem Beitrag ein. Wie wär´s mal damit?
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
Pixie --- 29.03.2009-16:55 |
@ Bertelz, aber stelle mal eine Strafanzeige nach Tierschutzgesetz- interessiert keinen Schwanz und wird eh wegen "mangelnden öffentlichen Interesses" eingestellt. Kannst auch Deinen Nachbarn krankenhausreif schlagen- passiert auch nix... Deshalb geht es auch bei diesem Thema primär darum, ob die Gesellschaft das akzeptiert oder "ächtet"...
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
zync --- 29.03.2009-17:15 |
Zitat: Kannst auch Deinen Nachbarn krankenhausreif schlagen- passiert auch nix
Ich kann nur jedem mit derartigen Ambitionen anraten, Pixie in diesem Punkt nicht den geringsten Glauben zu schenken. Ich denke, sie würde (im Minimum) die entsprechende Geldstrafe auch nicht übernehmen.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
mesmerized --- 29.03.2009-19:00 |
Zitat: Wie stellt man bei einem Haustier ohne solche Kontrollmechanismen fest, ob es missbraucht wird oder nicht?
@zync
Vielleicht beginnt man erst mal mit den Fällen, bei denen ein offensichtlicher Missbrauch vorliegt. Die gibt es zur Genüge. Inzwischen bin ich davon überzeugt, dass jedes Tierheim, jede Tiervermittlung etc. mit den Opfern konfrontiert werden. Diejeningen, die direkten Tierschutz betreiben statt passiv herumzupalavern wie wir alle es hier mehr oder weniger tun, haben direkt mit den Opfern zu tun.
@bertel
Bei Deinem angebrachten Beispiel mit der durch Besamung missbrauchte Kuh ist womöglich ein Nachweis schwer erbringbar, zumal es sich weniger um eine Sexualpraktik handelt als um eine Zuchtmaßnahme.
Vielleicht kannst Du Dein Augenmerk auch mal auf andere Tiere richten, die tagtäglich missbraucht werden - je nach Gebiet und Verfügbarkeit - Ziegen, Pferde, Hunde, Katzen, Hühner bis zu Kleintieren. Die kleineren Tiere sterben - oder eher verrecken - in der Regel - entweder durch innere Verletzungen oder durch Würgen, Schläge um sie fügsam zu machen.
Ich fände es angebracht, wenn auch hier diese Tiere berücksichtigt werden und sichnicht festgebissen wird an den besamten Kühen, was mit Zoophilie wenig zu tun hat. Denn damit passiert genau das, was sowieso schon ständig passiert: es wird lächerlich gemacht, abgelenkt durch genau solche Beispiele, etc.
Ausserdem geht es hier nicht um "abnorme Sexualpraktiken" - und Homosexualität sollte völlig aussen vor bleiben.
Selbst Tiere, die äusserlich nicht auf den ersten Blick einen körperlichen Schaden aufweisen, leiden seelisch! Und das ist es, was der Abweisung der Petition ausser acht gelassen wird.
Wer leidet mehr? Eine vergewaltigte Frau/Mädchen/Junge, die körperlich/äusserlich weniger Schaden aufweist als ein Mensch, der auch sonstwie körperlich gefoltert wurde?
Wer will hier entscheiden, was schlimmer ist? Es sind alles Einzelfälle! Jedes Opfer, jeder Täter, jede Situation, jede Handlung!
Nicht anders ist es beim Tiermissbrauch. Wie Pixie schon sagt: gesellschaftliche Ächtung des sexuellen Missbrauchs auch an Tieren wäre schon ein wichtiger Schritt. Ein Schritt weg vom Lächerlichmachen, Negieren, Ablenken, etc.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
bertel --- 29.03.2009-19:58 |
@Messy:
Zitat: Bei Deinem angebrachten Beispiel mit der durch Besamung missbrauchte Kuh ist womöglich ein Nachweis schwer erbringbar, zumal es sich weniger um eine Sexualpraktik handelt als um eine Zuchtmaßnahme. Der Nachweis ist absolut leicht zu erbringen, die Kuh ist dann offensichtlich trächtig, außerdem muß das schriftlich dokumentiert werden. Und das geschieht tagtäglich, tausendfach!
Zitat: Vielleicht kannst Du Dein Augenmerk auch mal auf andere Tiere richten, die tagtäglich missbraucht werden - je nach Gebiet und Verfügbarkeit - Ziegen, Pferde, Hunde, Katzen, Hühner bis zu Kleintieren.
Habe ich ja schon getan, in meinem Beitrag von 10:41:
Zitat: Ich selbst habe erlebt, wie ein Hund mir und allen möglichen anderen Leuten ans Bein poppen wollte (was ich natürlich nicht zuließ.) Was nun, wenn eine Frau dieses perverse Getue des Hundes ausnutzt?
Fängt es nicht schon damit an, daß Tiere von Menschen geknutscht und begrapscht werden, das über sich ergehen lassen, da sie ja in einem Abhängigkeitsverhältnis stehen? (Futtergeber) Logischerweise müßte ein Gesetz hier schon ansetzen, was nahezu den gesamten Heimtiermarkt und diese Tierhaltungsform kriminalisieren würde. Ich würde das generell befürworten, denke aber nicht, daß ein solches Gesetz durchführbar wäre.
Das zielt gerade auf die Haus- und Kleintiere ab, die als Sexualobjekte, Partnerersatz oder Spielzeuge mißbraucht werden.
Zitat: Die kleineren Tiere sterben - oder eher verrecken - in der Regel - entweder durch innere Verletzungen oder durch Würgen, Schläge um sie fügsam zu machen.
Für diese Fälle braucht man kein neues Gesetz, da greift das Tierschutzgesetz, so es angewendet werden kann. Wer überprüft aber die Hunde-, Katzen-, Meerschweinchenhalter? Die Tiere werden ja anonym verhökert, was dann passiert interessiert niemanden!
Zitat: Ausserdem geht es hier nicht um "abnorme Sexualpraktiken" - und Homosexualität sollte völlig aussen vor bleiben.
Natürlich geht es um diese Sexualpraktiken.
Zitat: Selbst Tiere, die äusserlich nicht auf den ersten Blick einen körperlichen Schaden aufweisen, leiden seelisch! Und das ist es, was der Abweisung der Petition ausser acht gelassen wird.
Stimmt nicht, es wurde auf das Tierschutzgesetz verwiesen.
Zitat: Wird nämlich ein Tier zu derartigen Handlungen missbraucht, u. werden ihm erhebliche Schmerzen, Leiden od.
Schäden zugefügt, so kann dies nach § 17 Nr. 2 d. Tierschutzgesetztes mit Geld- du. Frreiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bestraft od. nach § 18 Abs. 1, Nr. 1, mit Geldbuße bis zu
25.000 Euro geahndet werden.
Was also nötig wäre diese seelischen Leiden klarzustellen. Wenn bestätigt wäre, daß Tiere unter dem Mißbrauch, auch wenn sie dadurch nicht körperlich geschädigt werden seelisch leiden, dann wäre das durch das Tierschutzgesetz abgedeckt. Solange das unbestätigt ist wird auch in der Bevölkerung das Bewußtsein dafür nicht entwickelt werden können und dieser Mißbrauch verharmlost.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
animalrightz --- 29.03.2009-20:52 |
tyne hat das video doch vor dem biologieunterricht gesehen.
anders wäre es wohl gewesen, wenn es nach dem bio unterricht
passiert wäre und dieses thema ernsthaft im unterricht nahegebracht wurde.
in der schule wird eine haufen zeugs gelehrt, doch reale werte werden da nur
schwer vermittelt, glaub ich - schließlich muss man sich ja an den engen schulplan halten.
(das hat die bibel ihr in dem falle wohl vorraus, schätz ich mal)
obwohl es dort, wie auch in der erziehung wohl einen großen einfluss haben könnten.
aber sicher wird hier nur zu gern auf die erziehung verwiesen.
wenn einem kind das leben eines anderen als unersetzbar zu schätzen vermittelt wird,
wird das bestimmt einen anderen effekt hinterlassen, als wenn es das ziel sein soll, dem
anderen den gar aus zu machen. nicht viel anders dürfte es sich beim
tieren mit vögeln verhalten.
dann wären da sicher noch die hormone im spiel, die offensichtlich zu
absurdesten taten "verhelfen" können.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
tyne --- 29.03.2009-21:04 |
JA ich habe das video vor dem Bio -unterricht gesehen, jedoch hat Bio damit reingarnichts zutun(es hätte auch geschi sein können, oder mathe) es war lediglich so, das mein handy klingelte und daraufhin hat eine mitschülerin das video, das auf ihrem handy war, rumgereicht...
Die leute fanden es halt alle total lustig, eine schuate es sich mehrmals an... es war ein zeitvertreib dieses video. das tollste war der mann, der auf indisch oder so sang...
Find dass sooooooooo schlimm wie leute die keine kranke neigungen haben, das lustig finden ....
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
animalrightz --- 29.03.2009-21:22 |
Zitat: bertel:Das zielt gerade auf die Haus- und Kleintiere ab, die als Sexualobjekte, Partnerersatz oder Spielzeuge mißbraucht werden.
finde, ein durchaus ansprechender punkt, der zwar über die sexualität hinaus geht,
trotzdem von missbrauch die rede sein kann.
mal davon abgesehen, steht die frage im raum, in wievielen fällen es warum nötig
ist, ein haustier besitzen zu müssen.
und davon abgesehen, frag ich mich manchmal wieviel vegetarier und veganer
zwar einen fleischfressenden mitbewohner lieben,
aber fleischfressende gleichgesinnte verachten ;D
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
animalrightz --- 29.03.2009-21:30 |
@tyne
hehe, keine angst, ich wollte dir nicht unterstellen,
dass das video auf deinem handy lief - da war schließlich
nur der obszöne klingelton der deiner schwester zugewiesen war
- wenn ich das richtig verstanden hab.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
tyne --- 29.03.2009-21:57 |
Nich ganz :D
Also, meine sis hat eingestellt dass wenn SIE bei MIR anruft, läuft son gestöhne ab....
ABER ICH WEIß NICH WIE DAS WEGGEHT ... Haha..ist mir schon derb peinlich, hab mein handy nurnoch auf lautlos :D
Egal. Konzentration auf sodomie...
Und tynchen geht lernen & so :(
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
mesmerized --- 30.03.2009-20:39 |
Zitat: finde, ein durchaus ansprechender punkt, der zwar über die sexualität hinaus geht,
trotzdem von missbrauch die rede sein kann.
mal davon abgesehen, steht die frage im raum, in wievielen fällen es warum nötig
ist, ein haustier besitzen zu müssen.
@animalrightz
Absolut und das Thema hatten wir schon zigmal. Ein guter Grund, ein Tier aufzunehmen wären z.B. überquellende Tierheime. Die Opfer einer Gesellschaft, die gerne Tiere nach Maß und Geschmack oder nach welchen Kriterien auch immer züchten lässt landen bekanntermaßen dort - wenn sie Glück haben.
Du kannst ja einen separaten Thread zu diesem Thema eröffnen.
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| Ablenkungen und Verharmlosungen |
mesmerized --- 30.03.2009-21:08 |
@Bertel
Zitat: Der Nachweis ist absolut leicht zu erbringen, die Kuh ist dann offensichtlich trächtig, außerdem muß das schriftlich dokumentiert werden. Und das geschieht tagtäglich, tausendfach!
Richtig, dieser medizinische Eingriff findet tausendfach statt. Es ist gegen den Willen der Kuh, ein unnatürlicher Eingriff, aber keine sexuelle Handlung. Es ist schlicht ein anderes wichtiges Thema.
Zitat: Das zielt gerade auf die Haus- und Kleintiere ab, die als Sexualobjekte, Partnerersatz oder Spielzeuge mißbraucht werden.
Sicher- und was willst Du damit sagen? Sollen diese Tiere nicht geschützt werden? Du vergleichst die gewalttätige Penetration mit dem "Begrapschen", also Streicheln von Hund, Katze, etc.? Merkst Du eigentlich nicht, wie sehr Du ablenkst und verharmlost? Wie Du alles in einen Topf wirfst, auch das was entweder nichts oder nur ansatzweise mit dem Thema und somit den Opfern zu tun hat.
So wie auch hier:
Zitat: Für diese Fälle braucht man kein neues Gesetz, da greift das Tierschutzgesetz, so es angewendet werden kann. Wer überprüft aber die Hunde-, Katzen-, Meerschweinchenhalter? Die Tiere werden ja anonym verhökert, was dann passiert interessiert niemanden!
Anscheinend greift es nicht. Du findest es also ok, dass Sex mit Tieren, der in jedem Fall einen Missbrauch bedeutet erlaubt ist? Vor dem Gesetz haben auch alle Menschen die gleichen Grundrechte und trotzdem gibt es genug zu tun, weil allein die Gesetze nichts nützen.
Übrigens sollte in etwa um die gleiche Zeit der Sex mit Kindern unter Straffreiheit gestellt werden. Das haben Politiker tatsächlich vorgeschlagen. Geschützt vor Missbrauch sind Kinder dennoch nicht, aber es herrscht KEINE Akzeptanz bez. Kindesmissbrauch und auf beidem basierend kann etwas getan werden. Und trotzdem sieht man an an der aktuellen Diskussion bez. Kinderpornografie im Netz und der geplante Hinweis der erscheinen soll vor dem Zugang zu bestimmten Seiten, wie verdammt schwer sich getan wird, Opfer zu schützen und zu handeln.
Was den Tiermissbrauch angeht so herrscht jedoch die gesetzliche Akzeptanz sowie die gesellschaftliche allgemeinen Akzeptanz und/oder Gleichgültigkeit.
Welche Tiere werden anonym verhökert und von wem? Meinst Du die Zoophilen-Szene oder die Tierschutzvereine? Tierschutzvereine geben Tiere in der Regel nicht anonym ab sondern vermitteln mit Tierschutzvertrag und es werden durchaus Kontrollen gemacht.
Eine Hündin von einem mir bekannten Tierschutzverein wurde an eine ältere Frau vermittelt, die einen guten Eindruck machte. Bei einem Kontrollbesuch war die Hündin in einem erbärmlichen Zustand - körperlich und seelisch - der erwachsene Sohn dieser Frau hat die Hündin mehrfach vergewaltigt. Und da kommst Du mit Vergleichen wie "Zwangsknuddeln", Bertel? Mir kommt bei solchen Vergleichen das Kotzen. Sorry.
Zitat: Natürlich geht es um diese Sexualpraktiken.
Tatsächlich? Unter Sexualpraktiken verstehe ich Praktiken, bei denen alle gleichberechtigten Beteiligten freiwillig mitmachen. Was sollte daran "abnorm" sein?
Alles andere fällt direkt unter Übergriff, Missbrauch, etc. ist also eine Straftat - so auch der sexuelle Missbrauch von Tieren, da diese schlecht ihr Einverständnis geben können.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
raum242.de --- 30.03.2009-21:51 |
Zitat: und davon abgesehen, frag ich mich manchmal wieviel vegetarier und veganer
zwar einen fleischfressenden mitbewohner lieben,
aber fleischfressende gleichgesinnte verachten ;D
Word! :o)
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Petition? |
animalrightz --- 30.03.2009-22:00 |
Zitat: tyne:Die leute fanden es halt alle total lustig, eine schuate es sich mehrmals an... es war ein zeitvertreib dieses video. das tollste war der mann, der auf indisch oder so sang...
Find dass sooooooooo schlimm wie leute die keine kranke neigungen haben, das lustig finden ....
eigentlich kann ich die reaktion deiner mitschüler verstehen, schließlich war ich
ja auch mal in dem alter und kann sagen, dass ich recht grün hinter den ohren
und recht leichtsinnig und sorglos war. wenn man sich nicht viel gedanken
über ein tier macht, ist ein inder der einen esel rammelt und deibei singt
durchaus recht lustig. und wenn sich eine mitschülerin das mehrmals
anschaut, ist es sicherlich die neugier zu befriedigen, als wohlmögliche sadistische triebe.
dass du ganz anders darüber denkst ist toll, aber sicher nicht optimal, die anderen dafür
zu verurteilen, dass sie nicht so denken.
auch wenn es idealistisch klingt, aber mir würde der gedanke gefallen,
wenn du deine lehrerin fragst ob du vor der klasse sprechen darfst (das thema
muss sie gar nicht wissen, kannst es sicher aber auch mit ihr besprechen)
und deine ansichten zu diesem thema hier rüberbringst,
wenn du es schaffst keinen dabei direkt bloßzustellen.
biologieunterricht fand ich eben passend für so ein thema.
wird mut und sicherlich manch verachtung kosten aber vielleicht auch den ein oder anderen
zündenden funken.
@mesmerized
naja, ich will nicht unbedingt ein altes fass zum xtenmal öffnen.
werds mir mal anschauen wenn ichs finde
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| RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
animalrightz --- 30.03.2009-22:30 |
@mesmerized
ich glaube, keiner hier kann es akzeptieren, dass gewalttätiger missbrauch von tieren
erlaubt sein soll.
ich schätze, dass du es aus der situation heraus dem bertel vorwirfst - oder glaubst du das
wirklich?
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| RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
bertel --- 31.03.2009-20:07 |
@messi:
Zitat: Richtig, dieser medizinische Eingriff findet tausendfach statt. Es ist gegen den Willen der Kuh, ein unnatürlicher Eingriff, aber keine sexuelle Handlung. Es ist schlicht ein anderes wichtiges Thema.
Die Frage, ob es für die Kuh einen Unterschied macht, ob die Zwangspenetration zum Zwecke der Milcherzeugung oder zur Befriedigung des Akteurs erfolgt.
Zitat: Anscheinend greift es nicht. Du findest es also ok, dass Sex mit Tieren, der in jedem Fall einen Missbrauch bedeutet erlaubt ist?
Ich habe geschrieben:
Zitat: Was also nötig wäre diese seelischen Leiden klarzustellen. Wenn bestätigt wäre, daß Tiere unter dem Mißbrauch, auch wenn sie dadurch nicht körperlich geschädigt werden seelisch leiden, dann wäre das durch das Tierschutzgesetz abgedeckt. Solange das unbestätigt ist wird auch in der Bevölkerung das Bewußtsein dafür nicht entwickelt werden können und dieser Mißbrauch verharmlost.
Anscheinend ist es nicht wissenschaftlich erwiesen, daß für Tiere der sexuelle Mißbrauch neben eventueller körperlicher auch seelische Leiden hervorruft. Wäre das nachgewiesen, könnte das entsprechend des vorliegenden Gesetzes geahndet werden. Was Not tut sind entsprechende Studien! Solange da nichts vorliegt wird es schwierig sein.
Zitat: Welche Tiere werden anonym verhökert und von wem?
Zoohandlungen, Züchter ...
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| RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
mesmerized --- 31.03.2009-20:33 |
@Bertel
Zitat: Die Frage, ob es für die Kuh einen Unterschied macht, ob die Zwangspenetration zum Zwecke der Milcherzeugung oder zur Befriedigung des Akteurs erfolgt.
Nein, sicher nicht und ich gehe davon aus, dass Du weisst, dass ich das genauso sehe wie Du.
Nur: es ist eine ganz andere Baustelle (aber es ist ein, natürlich!) und der Sache um die es hier in diesem Thread geht, nicht förderlich, wenn das eine mit dem anderen verglichen und somit abgelenkt wird.
Zitat: Anscheinend ist es nicht wissenschaftlich erwiesen, daß für Tiere der sexuelle Mißbrauch neben eventueller körperlicher auch seelische Leiden hervorruft. Wäre das nachgewiesen, könnte das entsprechend des vorliegenden Gesetzes geahndet werden. Was Not tut sind entsprechende Studien! Solange da nichts vorliegt wird es schwierig sein.
Mensch Bertel, Du bist doch sonst immer unser Vorzeige-Optimist. Studien könnten sicher förderlich sein, mag sein, aber ich frage mich, wer allen Ernstes abstreiten will, dass sexuelle Gewalt schädigenden Einfluss hat.
Zu den Studien: Hast Du Ideen, worauf die basieren könnten, wie sie aufgezogen werden könnten und von wem?
Zitat: Zoohandlungen, Züchter ...
Hm, stimmt. Die hatte ich gestern verdrängt...
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| RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
mesmerized --- 31.03.2009-20:39 |
@animalrightz
Zitat: ich glaube, keiner hier kann es akzeptieren, dass gewalttätiger missbrauch von tieren
erlaubt sein soll.
ich schätze, dass du es aus der situation heraus dem bertel vorwirfst - oder glaubst du das
wirklich?
Nein, nicht wirklich. Dies ist ein extrem emotionales Thema - und mit das Schlimmste, mit dem ich mich je befasst habe wenn es um menschliche Abgründe und Greueltaten geht. Und ich habe mich wirklich mit vielem befasst, auch mit dem was Menschen anderen Menschen antun.
Sorry, wenn ich überreagiert habe, Bertel.
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| RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
animalrightz --- 31.03.2009-21:22 |
ich schätze, in solchen fällen dürfte es sicher von nöten sein, einen tierarzt,
tierpsychologen und einen gute(n) rechtsanwa(e)lt(e) auf seiner seite zu haben, um in so einer
gesetzeslage was zu erreichen oder zu verändern.
persönliche konfrontationsmöglichkeiten, sollte man vielleicht auch nicht unterschätzen.
könnte ja auch mal spüren wie sich ein dreckiger knüppel im allerwertesten anfühlt XD*SCHERZ*
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| RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
raum242.de --- 01.04.2009-21:54 |
Hallo in die Runde :o)
Ich konnte leider nicht alle Beiträge verfolgen....aber ich habe noch einen sehr interessanten und lesenwerten Artikel als Tipp >
Dort wird die Zoophilie als neue "anerkannte" zusätzliche Sexualvariante betrachtet....
Nach diesem Artikel habe ich mich erst einmal nicht mehr mit dem Thema befassen können....
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
tyne --- 01.04.2009-21:56 |
Pfff...Heftige kacke.. zum glück hab ich keine zigaretten hier ... *angry*
wird immer schlimmer...
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| RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
bertel --- 04.04.2009-23:39 |
Hi messi,
Zitat: Dies ist ein extrem emotionales Thema - ...
Emotionalität verstehe ich, im Falle von Gesetzen, Verordnungen e.t.c. ist aber juristisch korrekte Formulierung gefragt und das hat mit Emotionalität so viel zu tun wie ... (Da kannst Dir was aussuchen!)
Zitat: Studien könnten sicher förderlich sein, mag sein, aber ich frage mich, wer allen Ernstes abstreiten will, dass sexuelle Gewalt schädigenden Einfluss hat.
Ohne Studien oder ein wissenschaftliches Gutachten mit dem Ergebnis, daß sexuelle Handlungen an Tieren diese psychisch schädigen, wird man der Zoophilie nicht begegnen können.
Ich habe schon Leute gehört, die behaupten, daß es Schafen egal ist, wenn sie ge**** werden. Kann dazu (zum Glück!) nichts genaueres sagen.
Zitat: Zu den Studien: Hast Du Ideen, worauf die basieren könnten, wie sie aufgezogen werden könnten und von wem?
Ein wissenschaftliches Gutachten, das bestätigt, daß sexuelle Handlungen mit Tieren für die Tiere einen negativen Einfluß auf die Psyche hat. Somit wäre Zoophilie nicht mit dem TierSchG. vereinbar und könnte entsprechend bestraft werden.
Die Studie oder das Gutachten müßte von Zoologen, Tierärzten e.t.c. wissenschaftlich fundiert erstellt werden, diese müßten dann die genaue Vorgehensweisen für die Studie festlegen.
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| RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
Pixie --- 05.04.2009-00:11 |
Aber wenn es legitim ist, ein Tier für einen "vernünftigen=banalen Grund (wie z.B. Essen)" sogar zu töten, wen interessiert denn da (faktisch) ein Mißbrauch? Ist doch nur "minderwertiges" Leben...
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| RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
bertel --- 05.04.2009-10:57 |
Hi Pixie,
tja, Tierkadaver oder auch Tierprodukten wie Milch (für das ja Kühe auch sexuell mißbraucht werden) gilt als "Grundnahrungsmittel" ohne die ein Überleben nicht möglich wäre. Deshalb muß natürlich das Schlachten und die Tierhaltung toleriert werden. Aber immerhin gilt auch (offiziell) für das Schlachten oder die Haltung von (Aus-)"Nutztieren", daß diesen dabei möglichst wenig Leid zugefügt werden darf ("sowie wirtschaftlich vertretbar" ja klar: haha!!) und daß diese möglichst schmerzlos getötet werden sollen.
Ich denke nicht, daß Tiere poppen offiziell als Grundbedürfnis wie Kadaververspeisen anerkannt wird.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
mesmerized --- 05.04.2009-21:21 |
Hi Bertel,
Zitat: Emotionalität verstehe ich, im Falle von Gesetzen, Verordnungen e.t.c. ist aber juristisch korrekte Formulierung gefragt und das hat mit Emotionalität so viel zu tun wie ...
Würdest Du es als "juristisch korrekte Formulierung" bezeichnen, wenn sexuelle Handlungen an Tieren nur strafrechtlich verfolgt werden, wenn ihnen "erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden " zugefügt werden so dass angeblich automatisch das bestehende Tierschutzgesetz greifen würden.
Wir wissen doch alle, wie schwammig das Tierschutzgesetz ausgelegt wird und der sexuelle Missbrauch existiert entweder nicht oder ist extrem verwässert formuliert.
Leute, das reicht nicht! Es kann nicht sein, dass Menschen alles vergewaltigen, was lebt! Kinder, Mädchen, Jungen, Frauen und Tiere!
Es kann nicht sein, dass dieses Thema ein Thema ist, über das gelacht wird, über das sich lustig gemacht wird, das verharmlost wird.
Tiere sexuell zu missbrauchen sagt auch viel über eine Gesellschaft aus, über Menschen und ich finde es beängstigend und abstossend, tagtäglich vielleicht Männern zu begegnen, die meinen Schafe hätten schon nichts dagegen und es sei legitim, alles was kreucht und fleucht zu f.... - manche sogar zu Tode.
Leute, wo bleibt Euer Aufschrei! Raus aus der Lethargie!
@Tyne
Wenn Du etwas tun möchtest in Richtung Aufklärung, wäre die Schule ein geeigneter Ort. Hier gibt es z.B. Flugblätter, die man in der Schule auslegen kann:
(Klick auf "Einkaufs-Center" > Flug- & Faltblätter > runterscrollen)
Es gibt Unterschriftenaktionen, für die gesammelt wird.
Weitere Plätze für Flyer wären z.B. Tíerarztpraxen, Tierheime, soziale Einrichtungen, etc.
Das Thema sollte so publik werden und es sollte aus der Ekelecke raus, vor der sogar manche Tierschützer Angst haben. Das sind wir den Opfern schuldig!
@Bertel
Ich diskutiere nicht darüber, ob Vergewaltigungen oder sexuelle Übergriffe Tieren schaden. Genauso wenig wie ich darüber diskutieren würde, ob es einem Menschen schadet oder nicht. Diese Diskussion darüber ist dermaßen überflüssig und zynisch.
Auch Dein immer wieder auf den Tisch gebrachtes Argument mit der künstlichen Befruchtung von Kühen finde ich äusserst unpassend. Eine künstliche Befruchtung ist ein medizinischer Eingriff und KEINE sexuelle Handlung. Ja, ich bin auch gegen diese künstliche Befruchtung, aber das ist wie gesagt eine völlig andere Baustelle!
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
bertel --- 05.04.2009-22:17 |
Hi mesmerized,
Zitat: Würdest Du es als "juristisch korrekte Formulierung" bezeichnen, wenn sexuelle Handlungen an Tieren nur strafrechtlich verfolgt werden, wenn ihnen "erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden " zugefügt werden so dass angeblich automatisch das bestehende Tierschutzgesetz greifen würden. Sorry, anders sehe ich realistisch keinen Weg. Selbst wenn ein Gesetz erlassen würde, das den Mißbrauch unter Strafe stellt wäre dafür wohl das Zufügen von "erhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden " Voraussetzung, außer es werden generell abartige sexuelle Verhalten unter Strafe gestellt. In diesem unseren christlichen Abendland würden dann wohl die Kirchen formulieren was darunter zu verstehen ist. Pech für die Schwulen und Lesben.
Zitat: Es kann nicht sein, dass Menschen alles vergewaltigen, was lebt! Kinder, Mädchen, Jungen, Frauen und Tiere! (Männer hast Du vergessen) Bis auf die Tiere ist aber alles was Du erwähnt hast unter Strafe verboten! Diese gleiche Beurteilung funktioniert so also nicht.
Zitat: ... ich finde es beängstigend und abstossend, tagtäglich vielleicht Männern zu begegnen, die meinen Schafe hätten schon nichts dagegen ... Sorry, ich habe diese Meinung erst neulich gehört. - Von einer Frau!
Zitat: @Bertel
Ich diskutiere nicht darüber, ob Vergewaltigungen oder sexuelle Übergriffe Tieren schaden. Genauso wenig wie ich darüber diskutieren würde, ob es einem Menschen schadet oder nicht. Diese Diskussion darüber ist dermaßen überflüssig und zynisch.
Ob Du darüber diskutieren willst oder nicht spielt keine Rolle, die Diskussion darüber ist nur dann überflüssig, wenn Du eine rechtliche Handhabe gegen den sexuellen Mißbrauch von Tieren für überflüssig hältst. Andernfalls wird diese Diskussion notwendig sein zur Begründung. Für die Gerichte ist nicht "gefühltes Unrecht" entscheidend, sondern belegbare Fakten. Ohne die wird ein Vorgehen schwierig sein. Ich will damit nicht ablenken und verharmlosen sondern sagen wie meiner Meinung nach der Weg sein kann um diesen Mißbrauch strafrechtlich verfolgen zu können.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
zync --- 06.04.2009-10:54 |
Das dürfte in der Tat ein schwieriger Punkt sein: die Tatbestandsvoraussetzungen.
Auch wenn Du, mesmerized, mit Logik und Vernunft medizinisch und sexuell untescheidest, selbst wenn man dem Tier (was schon schwierig genug sein dürfte) per Gesetz zugestehen würde, in seiner sexuellen Integrität geschützt zu werden, so kann weder ein Gesetz noch ein Tier diese logische Unterscheidung fallgenau treffen. Für den Menschen bedeutet medizinisch freiwillig bzw erforderlich. Aus der Tiersicht dürfte es aber nicht erforderlich sein, wenn etwa ein Besamer einem Schwein per Hand einen "runterholt". Ich habe das erst kürzlich am TV gesehen und bis dahin völlig verdrängt, daß es tatsächlich für die Viehzucht Männer gibt, die täglich als BERUF Schweinen einen "Handjob" machen. Das wäre bei Deinen zitierten Männern, Frauen ohne ausdrückliche Einwilligung und bei Kindern ohnehin undenkbar, darum wirst Du gesetzlich auch keine Vergleichbarkeit herbeiführen können. Solange es also Viehzucht gibt, solange sehe ich düster für einen Straftatbestand, der sexuelle Handlungen an Tieren verbietet. Und zur "Freiwilligkeit" dürfte es auch diverse Einwände geben. Solange Bullen etwa auf den Torbogenreflex anspringen und damit "freiwillig" irgendein mechanisches Gestell begatten, solange dürfte es argumentativ schwer fallen festzulegen, inwieweit ein Tier sexuelle Handlungen "will" oder nicht will. Insofern würde es auch in einem Sexualstraftatbestand zugunsten der Tiere bei der schwammigen Tierschutzgesetzformulierung bleiben und es wäre nichts gewonnen.
Das hat mit Lethargie nichts zu tun, auch nichts mit Gleichgültigkeit, sondern mit Ratlosigkeit, wie man das Thema tiergerecht umsetzen kann innerhalb der gegebenen Gesellschaftsstrukturen. Ich sehe da jedenfalls einfach keinen Weg - weder innerhalb dessen, was gesellschaftlich toleriert wird, noch gesetzlich und schon gar nicht in der Umsetzung und Kontrolle.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
mesmerized --- 06.04.2009-20:01 |
Hi Bertel,
Zitat: Voraussetzung, außer es werden generell abartige sexuelle Verhalten unter Strafe gestellt. In diesem unseren christlichen Abendland würden dann wohl die Kirchen formulieren was darunter zu verstehen ist. Pech für die Schwulen und Lesben.
Och nicht schon wieder die olle Kamelle... Bertel, es geht hier um eine Erweiterung des Tierschutzgesetzes, ok?
Zitat: Bis auf die Tiere ist aber alles was Du erwähnt hast unter Strafe verboten! Diese gleiche Beurteilung funktioniert so also nicht.
Warum nicht? In der Realität sieht es so aus, dass selbst Gesetze zum Schutz von Menschen Täter nicht abhalten. Sicher, der Unterschied liegt in der Ächtung - inzwischen... vor nicht allzulanger Zeit waren auch deutsche Richter der Meinung, in der Ehe könne es gar keine Vergewaltigung geben. Inzwischen hat sich da Dank jahrzehntelanger Arbeit von MenschenrechtlerInnen einiges getan und es wurde gesetzlich entsprechend angepasst.
Die Tiere jedoch haben in dieser Hinsicht absolut keinen Schutz, da Vergewaltigungen prinzipiell erlaubt sind.
So, mein Abschluss:
Da draussen ist eine Gesellschaft, die es als selbstverständlich ansieht, Tiere sexuell zu missbrauchen - im kleinen Kämmerlein sowie groß organisiert - es existiert sogar ein reger Markt, in denen Tiere allein zu diesem Zweck verschachert werden.
Der eine Teil tut es, ein anderer Teil kann so etwas nicht glauben, die nächsten lachen darüber, einem Teil ist es völlig egal und ein paar wenige halten sinnlose Diskussionen darüber, dass alles sowieso umsonst sein "könnte", wenn man dieses und jenes und sonstiges und jedes noch so kleine Detail aus den Zuchtmethoden der Massentierhaltung, also Industrie berücksichtigt.
Bertel & Zync
Ihr mögt Recht haben, wenn Ihr alles bis ins kleinste Detail durchdenkt. Nur: man kann einen Anfang machen in Bezug auf den ausserindustriellen Missbrauch. Es MUSS einen Anfang geben.
Solche Diskussionen bringen nichts - dazu fehlt mir auch die Zeit und die Lust. Lieber tue ich wirklich etwas.
Erinnert mich an eine Omnivorin, die allen Ernstes von mir mit einer kurzen Frage verlangte, dass ich ihr eine vegane Welt, wie es dazu kommen könnte, wie es sich entwickelt, in ökologischer, ökonomischer, biologischer, gesellschaftlciher Hinsicht erklären soll....
Hier bin ich raus...
Noch mal zur Erinnerung: Es gibt eine Unterschriftenaktion, für die JEDE Stimme gebraucht wird!
Die Liste zum Runterladen:
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
zync --- 06.04.2009-20:35 |
Tut mir leid, wenn Dich meine Bedenken verärgern, mesmerized. Aber für mich ist handeln ohne jedwede Zielsetzung nur sinnloser Aktionimus. Und darum habe ich eben ein paar Fragen zur Zielsetzung gestellt und darauf keine Antworten bekommen, ausser "Ich tu wenigstens etwas." Wohin soll dieses "Tun" führen? Wenn man mit dem Finger schnippen könnte und man könnte dem Bundestag ein Gesetz diktieren, das dann in Rechtskraft erwächst, wie sollte es denn lauten? Mir kommt da nichts in den Sinn, was den Gegebenheiten Rechnung trägt, was eindeutig ist, was eine zuverlässige Basis für Kontrolle wäre. Und da kommt ja der nächste Punkt, den ich schon in meinen ersten Beiträgen angesprochen habe: wie soll sexueller Missbrauch festgestellt werden und bevor er festgestellt wird, bringt dann so ein Täter sein Lustobjekt nicht lieber um, bevor er sich einer Strafandrohung aussetzt? Wie grenzt man unbeabsichtigte Sexualität, und Zuchtsexualität von Befriedigungssexualität ab? Was ist Missbrauch, was hinzunehmen? Wo verläuft die Grenze? Auf all diese Punkte, die naheliegend sind, gab´s keine sachliche Argumentation. Es wurde nur ein Nebenkriegsschauplatz eröffnet, in dem man ALLE in einen Pott warf, die nicht vorbehaltlos Pro-Strafgesetz sind. Dabei wäre ich durchaus pro, wenn meine Bedenken ausgeräumt würden.
Wenn das aber nicht einmal hier im Forum, bei quasi fruchtbarem und offenem Boden, schlüssig, sinnvoll und überzeugend vorgebracht werden kann, wie kann man dann davon ausgehen, daß man das in der "echten Welt" nahebringen oder sich dort gar durchsetzen kann?
Ich wollte konstruktiv diskutieren, mich mit der Thematik sachlich auseinandersetzen. Mich beschleicht aber das Gefühl, daß das gar nicht erwünscht ist. Ich habe Dich anders kennengelernt, mesmerized.
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
mesmerized --- 06.04.2009-23:00 |
hallo zync,
tja, tut mir leid, dass ich Dich enttäuscht habe.
Leider kann ich Dir auf all Deine Fragen keine Antworten bringen - wie unschwer zu erkennen ist bin ich weder Juristin, die Dir eine entsprechende hieb- und stichfeste Gesetzesvorlage ausarbeiten könnte, noch Veterinärin, die zu körperlichen "massiven Schädigungen" medizinisch Auskunft geben kann und auch keine Verhaltensforscherin - weder für Mensch noch für Tier.
Ich habe viel gelesen darüber - vielleicht zu viel, denn an einem selbst geht das alles auch nicht spurlos vorüber und die kühle rationale Argumentation kann bei all dem Leid auch mal flöten gehen.
Bertel und ich hatten eben ein langes Telefonat - kleines Brainstorming - das einzige was mir einfällt in Bezug auf Formulierungen, aus denen man alles was mit Zucht zusammenhängt, raushalten könnte, wäre der Schwerpunkt/Formulierung "Zoophilie/Sodomie".
So ist es jedoch auch in der Unterschriftenaktion für die geplante Petition definiert.
Denkst Du, das reicht nicht aus als Abgrenzung? Wie gesagt: ICH habe keine Ahnung in der Hinsicht, ich möchte lediglich helfen und etwas tun. Ich habe nicht vor, eine Gesetzesentwurf zu entwerfen.
Zu Deinen anderen Fragen:
Zitat: Und da kommt ja der nächste Punkt, den ich schon in meinen ersten Beiträgen angesprochen habe: wie soll sexueller Missbrauch festgestellt werden und bevor er festgestellt wird, bringt dann so ein Täter sein Lustobjekt nicht lieber um, bevor er sich einer Strafandrohung aussetzt?
Sexueller Missbrauch kann festgestellt werden, wird immer wieder festgestellt, es sollte aber gezielter darauf geachtet werden, z.B. was das Verhalten von Hunden angeht. Da gibt es für Fachleute wohl recht eindeutige Anzeichen.
Was das Umbringen des Tieres angeht - das geht jetzt sehr speziell in die Psyche von Tätern und würde wohl bei einer Fachfrau Seiten füllen. Ich bin keine Fachfrau für Triebtäter, also lasse ich es.
Zitat: Wie grenzt man unbeabsichtigte Sexualität, und Zuchtsexualität von Befriedigungssexualität ab?
Wäre die Abgrenzung durch die Definition "Zoophilie" bereits gegeben? Zoophilie hat meines Erachtens nichts mit Zuchtpraktiken zu tun.
Ich werde mich in der nächsten Zeit in das Thema Definierung etwas mehr reinknien, wobei ich denke, dass es hier Leute gibt, die dazu bessere Voraussetzungen haben. Ich bleib dran.
Müder Gruß
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| RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: RE: Ablenkungen und Verharmlosungen |
zync --- 07.04.2009-10:43 |
Danke, daß Du Dich nochmal mit meinen Bedenken auseinadersetzen willst, mesmerized. Ich bin wohl zu theoretisch bzw es ist nicht nachvollziehbar, was in mir vorgeht, darum versuche ich es mal mit ein paar Beispielen. Sie sind auch nur als solche zu verstehen, dahinter stehen wirklich in meinen Augen ganz harte Umsetzungsprobleme bei Deinem verständlichen Wunsch.
1. A ist zoophil und liebt seine Hündin. Bislang hat er immer gut für sie gesorgt und sie regelmäßig tierärztlich untersuchen lassen bzw bei Erkrankungen bei einer Tierärztin behandeln lassen. Seitdem Zoophlie wieder unter Strafbarkeit gestellt ist, fürchtet er sich vor der Entdeckung seiner Neigung und unterläßt jedwede Behandlung seiner Hündin. Sie leidet aufgrund der fehlenden Behandlungen bedeutend mehr als früher.
Sollen also Pflichtkontrollen eingeführt werden? Eine Art Tier-TÜV alle zwei Jahre? (Muß man sich dann nicht einfach nur alle zwei Jahre ein neues Tier zulegen und das alte irgendwo aussetzen?)Ich denke, das ließe sich weder umsetzen, noch würde die Gesellschaft akzeptieren, daß das "Kinderspielzeug" Tier mit hohen Pflichtkosten verknüpft ist. Man müßte wohl auch (gesetzestechnisch) Tiere ausnehmen, die für den sexuellen Missbrauch gänzlich ungeeignet sind. Wo soll da die Grenze verlaufen?
2. B ist leidenschaftlicher Tierschützer und hat ein paar gerettete Hunde bei sich zu hause. Aus einem Spanienurlaub nimmt er in seinem Auto einen Straßenhündin mit, die ziemlich verwahrlost und krank aussieht.
a) Bs Nachbarin ist dieser Typ schon lange suspekt, das Gebell seiner Hunde nervt, sie beschließt ihn einfach mal anzuzeigen. Die Tierärztin stellt bei einer seiner Hündinnen (der aus Spanien) körperliche Schäden fest, ein Ermittlungsverfahren wird eingeleitet. B wird daraufhin gesellschaftlich massiv gemobbt, er kann nicht beweisen, daß nicht er das Tier geschändet hat.
b) B zieht daraufhin um. Nach ein paar Monaten will er seine Hunde bei eine neuen Tierarzt untersuchen lassen. Dieser stellt bei ein paar Hunden "Vehaltensauffälligkeiten" fest, deren Ursache unklar ist, aber möglicherweise auf sexuellen Missbrauch schließen lassen. Gemäß der Meldepflicht (? soll es so eine geben?) ergeht erneut eine Verdachtsmitteilung auf Zoophilie an die Staatsanwaltschaft. Die Schlinge um B wird enger. Ein Gutachter wird bestellt - mit ihm steht und fällt Bs Zukunft. B werden vorsorglich die Hunde entzogen und in ein Tierheim gebracht.
Bs Fall hat sich herumgesprochen. Aus Frucht in eine ähnliche Situation zu geraten, geben viele ihr privates Engagement für die Tierrettung auf.
Anders als bei Menschen können Tiere sich niemandem anvertrauen, können keine Anzeige erstatten, können vor allem(!) keine Zeugenaussage abgeben. Viele der Verfahren wären also auf Mutmaßungen, Unterstellungen und Annahmen gestützt. Mal abgesehen davon, daß das rechtlich nicht zulässig ist, es würde praktisch jeden Tierhalter unter Generalverdacht stellen müssen oder es wäre eben ein zahnloser Tiger, der kein Verfahren zuende bringen kann (Einstellung mangels hinreichendem Tatverdacht). Denn wenn eindeutige massive körperliche Schäden festzustellen wären, griffe ja schon das Tierschutzgesetz. Und bei psychischen Verhaltensaufälligkeiten, kann kein Tierpsychologe mit der nötigen Sicherheit sagen, daß diese ausschließlich durch einen Tiermissbrauch, der ausschließlich und exakt von diesem einen Menschen, der als mutmaßlicher Täter gilt, ausgeführt worden ist. Bzw wenn das der Tierpsychologe dennoch tut, wäre das Schuicksal eines Menschen von der Einschätzung eines Sachverständigen abhängigen, deren Unfehlbarkeit durchaus fraglich ist.
Es kann mit der gerichtlich notwendigen Gewissheit nicht gesagt werden, was genau passiert ist, wer es konkret getan hat, da ein Tier nur ein Anschauungsobjekt im Prozess sein kann und damit nur EIN Indiz. Mit einem Indiz wird man keinen Prozess führen. Man kann eine Verurteilung nur auf eindeutige körperliche Schäden stützen und dafür greift schon das Tierschutzgesetz. Oder anders herum: ich glaube, es hatte gute Günde, warum der Straftatbestand Sodomie abgeschafft wurde und der liegt gewiss nicht darin, daß es urplötzlich für die Politiker tolerabel geworden wäre, daß sich Menschen sexuell an Tieren vergreifen.
Und - wie angedeutet meine Befürchtung - die Abschreckungswirkung einer solch "schwammigen" Strafbarkeit würde nicht nur Täter teffen, sondern jeden, der sich für die Tiere einsetzen will und Pflegehunde aufnimmt, da niemals mit Sicherheit gesagt werden kann, WER den Missbrauch verübt hat. Tiere reden nunmal nicht.
Ich kann Dein Mitgefühl verstehen, ich kann Dein Anliegen verstehen, aber ich sehe nicht, wie gerade dieses Thema wirklich umgsetzt werden kann. Die Problematik "Zucht" und wie diese dann von den entsprechend veranlagten Menschen als Deckmantel missbraucht werden kann, die habe ich noch ausgeklammert. Aber auch hier lauern einige Probleme, die in meinen Augen unlösbar sind.
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| Es tut sich etwas! |
Pimpinella --- 11.04.2010-15:59 |
Zitat:
Hessen
CDU will Sex mit Tieren verbieten
Von Pitt von Bebenburg
Wiesbaden. Sex mit Tieren soll nach Ansicht der hessischen Landesregierung wieder strafbar werden. Umweltministerin Silke Lautenschläger (CDU) teilte jetzt auf Anfrage von CDU-Abgeordneten mit: "Heute sprechen neben einem kriminalpolitischen Bedürfnis vor allem tierschutzrechtliche Aspekte für eine Wiedereinführung eines entsprechenden Straftatbestandes."
Obwohl es keine Statistiken darüber gebe, geht die hessische Ministerin davon aus, dass immer häufiger Tiere von Menschen als Sex-Objekte benutzt werden. "Fachleute sprechen bereits von einer ,Lifestyle´-Entwicklung auf Kosten der Tiere", schreibt Lautenschläger. Sie verweist auf "Angebote im Internet von Life-Sex-Shows mit Tieren bis hin zu Tierbordellen".
In Deutschland war das Delikt der "widernatürlichen Unzucht" im Jahr 1969 aus dem Strafgesetzbuch gestrichen worden. Damals wurde das Sexual-Strafrecht in weiten Teilen liberalisiert. So fiel damals auch der berüchtigte Homosexualitäts-Paragraf, und Ehebruch war seit der Reform nicht mehr strafbar.
"Veränderte Lebenswirklichkeit"
Die so genannte Zoophilie kann seither nur nur noch geahndet werden, wenn gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird. Das ist dann der Fall, wenn dem Tier Schmerzen oder Leiden zugefügt werden. Ministerin Lautenschläger weist darauf hin, dass das meistens nicht mehr festzustellen sei. "Selbst Verletzungen führen in der Praxis nur dann zu einer strafrechtlichen Verfolgung, wenn sie offensichtlich (insbesondere blutig) sind", stellt sie fest.
Seit der Abschaffung der Strafbarkeit hat sich nach Lautenschlägers Einschätzung vieles geändert. Damals seien es "eher Einzeltäter" gewesen. "Heute gibt es Gruppen, die sich über das Internet zum ,Tiersex´ verabreden, gegenseitig Praktiken anpreisen und das ganze regelrecht zelebrieren." Daher reichten die Tierschutzgesetze nicht mehr aus.
Auch andere Länder hätten auf die "veränderte Lebenswirklichkeit" reagiert, fügt die Ministerin hinzu. In der Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Belgien sei Sex mit Tieren in den vergangenen Jahren unter Strafe gestellt worden. Die Niederlande, Schweden und Norwegen würden dem voraussichtlich folgen.
Kleiner Hinweis: als 1969 der sexuelle Missbrauch von Tieren straffrei wurde war lange im Gespräch (so weit ich weiss allen voran die SPD), auch den Sex (was in dem Fall auch nur als eine Verharmlosung des sexuellen Missbrauchs zu bezeihnen ist mit Kindern straffrei zu machen. Erst durch massive Proteste der Frauenbewegung - allen voran Alice Schwarzer samt "Emmas" - wurde das nicht durchgedrückt. Und das waren die einzigen, die ihre Stimme öffentlich erhoben. Heute kaum noch vorstellbar, oder?
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