Nun wollen Lehrer den Eltern von dicken Kindern mit Hartz IV-Bezug das Geld
kürzen. Hurra mehr Geld für Vegetarier, Veganer und Rohköstler??!!?? Lasst uns eine bundesweite
Petition starten..(nur mal so als Anregung...)
Das dürfte wohl schlecht realisierbar sein.
Noch haben wir ein Grundgesetz.
Klar, wer kein Geld für Essen hat, wird auch nicht fett :-)
Zu Kriegszeiten... lassen wir das.
Schöne Wochenente@all
Abgesehen davon, dass der Link scheinbar nicht mehr zum Ziel führt. Deswegen ein Petition anzustoßen ist Blödsinn.
Bedenklich, wenn Lehrer, deren Auftrag es ist, vor allem HartzIV- Kindern, Wissen zu vermitteln, zu solch populistischen Mitteln greifen wollen. Bringt den Kindern gefälligst die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Gesundheit bei. Am besten mit der Herstellung von Nahrungsmitteln anfangen. Des Weiteren Handel und Vermarktung usw...
Geldentzug hat noch nie was gebracht. Schließlich ist DAS bereits ein, wenn nicht DER Grund, warum die Kleinen Hartzer oft zu fett sind. Der Zugang zu höherwertiger Nahrung wird vor allem durch den Geldbeutel bestimmt.
In diesem Sinne.
Schöne Grüße!
ich möchte mich dem Ricc anschliessen und noch weiter anregen, dass die Lehrer die Eltern und Kinder dazu einladen, wie man trotz Hartz IV auch gut kochen kann und auch gesund kochen kann , das hat nämlich vor kurzem in der taz eine Frau vorgemacht. Die Lehrer sollten nicht als verlängerter Arm des Staates dienen und die Kinder auch noch bestrafen dafür , dass sie arm sind!!!
Ausserdem gibt es dann durch die schlechte Ernährung auch noch die mangelnde Konzentration oder Aufnahmefähigkeit und dadurch werden die Kinder wieder aussortiert nach Reich= Gymnasium und arm= Hauptschule.
Ich möchte mich ebenfalls der Argumentation von Ricc anschließen.
In letzter Konsequenz könnte sonst so eine neuartige HartzIV-Regelung dazu führen, daß der Staat noch mehr Geld am ohnehin armen Ende der Bevölkerung einsparen kann, mit Verweis auf Fettleibigkeit.
Wenn überhaupt wäre die Ampel auf Lebensmitteln ein erster, guter Schritt in Richtung einer besseren Ernährung gewesen, aber dann würden ja weniger Konsumenten Geld für ungesunde Sachen ausgeben, woran dann große Lebensmittelkonzerne weniger verdienen können.
Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Darum nicht auf von Fettleibigkeit betroffenen herumhacken oder denen Geld entziehen, sondern informieren und bilden.
off-topic:
Stattdessen endlich mal das Unterrichtsfach Religion (für den schönen Schein der Kirche) einsparen und im Gegenzug Fächer wie Umwelt- und Ernährungskunde, sozialverantwortliches Handeln und Leben in der heutigen Gesellschaft einführen.
Ach ja, auf Mathe sollte weiterhin sehr viel Wert gelegt werden, denn es ist ja nicht nur schlimm, daß Politiker nicht rechnen können und Milliardenbeträge "übersehen", viel schlimmer ist es wenn wir als Volk die Zahlenbetrügerei nicht mehr erkennen können.